Zukunft
Editorial · Nº 01
Was heute geschieht, hat eine Geschichte.
Die Gegenwart ist schnell. Nachrichten veralten in Stunden, Meinungen in Minuten. Wir nehmen uns Zeit – für die Frage, woher kommt, was uns heute bewegt. Und was davon bleibt.
Geplant für Nº 01
Im Heft
Arbeitstitel – die erste Ausgabe entsteht gerade. Was hier steht, kann sich noch ändern.
- 01VergangenheitDie Ringstraße – wie eine Stadt sich selbst ausstelltEin Spaziergang über den Boulevard, der Wien bis heute erzählt, wer es sein wollte.
- 02Kunst und KulturDas Kaffeehaus, das langsamste Büro der WeltÜber Marmortische, Zeitungshalter und die Kunst, nichts zu bestellen.
- 03Gott und die WeltÜber das WartenWarum Geduld keine Schwäche ist – sondern eine Form von Aufmerksamkeit.
- 04GesellschaftWem gehört die Stadt?Plätze, Mieten, Mitsprache: ein Streitgespräch mit Abstand und Haltung.
- 05ZukunftWien in fünfzig JahrenWas die Stadt heute plant – und was davon morgen noch steht.
- 06Gegenwart · BildstreckeDonau, früh am MorgenEin Fluss, bevor die Stadt aufwacht.
- 07GesprächWas bleibt?Über Erinnerung, Archive und das Vergessen.
Wer die Gegenwart verstehen will, muss ihr zuhören – nicht nur hinterherlaufen.
Aus dem Editorial
Unsere Grundsätze
Langsam.
Texte, die sich Zeit nehmen – und Ihnen Zeit lassen.
Genau.
Recherchiert, geprüft, belegt. Lieber eine Woche später als einmal falsch.
Neugierig.
Fragen statt Parolen. Gespräche statt Lager.
Gedruckt.
Papier, das man aufhebt. Und online, was dazwischen passiert.
Sechs Ressorts
Wohin wir schauen
Vergangenheit
Vergangenes, das die Gegenwart erklärt – und manchmal widerlegt.
Gegenwart
Was jetzt geschieht – genau hingeschaut, nicht nur gemeldet.
Gott und die Welt
Glauben, Denken, Zweifeln – die großen Fragen im Gespräch mit heute.
Kunst und Kultur
Bilder, Bühnen, Bücher – und die Menschen, die sie machen.
Gesellschaft
Zusammenleben, Macht und Streit – mit Abstand und Haltung.
Gegenwart
Was heute geschieht, hat eine Geschichte
Zukunft · Vergangenheit · Gegenwart · Gott und die Welt · Kultur · Gesellschaft
Das Heft
Gedruckt, zum Behalten.
Lange Texte, ruhige Gestaltung, viel Platz für Bilder. Ein Magazin, das man nicht wegwirft, sondern ins Regal stellt – und das online weitergeht, mit ausgewählten Texten, Gesprächen und Hinweisen zwischen den Ausgaben.
Unser Wappentier
Warum ein Pelikan?
Er sammelt. In seinem Kehlsack haben rund zehn Liter Platz. Wir sammeln Geschichten – und nehmen uns Zeit, sie zu sortieren.
Er ist ein altes Bild. In Kirchen und auf Wappen steht der Pelikan seit dem Mittelalter für Hingabe und Fürsorge – Gott und die Welt lässt grüßen.
Er fliegt gemeinsam. Pelikane ziehen in Formation und fischen im Team. Ein Magazin entsteht genauso.
Schreiben Sie mit.
Wir suchen Essays, Reportagen, Gespräche und Bildstrecken, die einen genauen Blick auf heute werfen – gern mit langem Gedächtnis. Schicken Sie uns ein kurzes Exposé, eine Textprobe und ein paar Sätze über sich.
Beitrag vorschlagenNewsletter
Seien Sie von Anfang an dabei.
Eine Nachricht, sobald die erste Ausgabe erscheint – mit Heft, Preis und allen Wegen, Gegenwart zu lesen. Nicht mehr, versprochen.